Sprachen

Fashion in Antwerp

Über das Museum

Das Antwerpener ModeMuseum (MoMu) öffnete im September 2002 seine Pforten mit dem Versprechen „einen Kontext für Mode und Kleidung“ zu schaffen und Mode in ihrem sozialen, politischen und kulturellen Kontext darzustellen. Das MoMu distanziert sich von den steifen, faden Hinter-Glas-Präsentationen traditioneller Modemuseen. Bei seinen interdisziplinären Ausstellungen geht es abenteuerlustig und bilderstürmerisch zu. Neben erlesener Couture und historischen Exponaten beherbergten die Galerieräume in den letzten Jahren zahlreiche einzigartige Ausstellungsstücke, u. a. einen mit Tweed überzogenen Porsche-Oldtimer, der Teil der Veronique-Branquinho-Ausstellung war, oder Modemeisterwerke, die für Yohji Yamamotos Dreamshop den Elementen überlassen wurden. Zudem entstanden in Verbindung mit SHOWstudio for BLACK, Paper Fashion und Walter Van Beirendonck Pionierwerke des Modefilms.

Das MoMu betrachtet sein Mode- und Kostümarchiv als kollektives Gedächtnis der Stadt Antwerpen, als Reflektion der sich wandelnden Sitten und Geschmäcker der Stadtbewohner. Die historische Grundlage des Archivs entstammt dem ehemaligen Textil- und Kostümmuseum und wurde erweitert um historische Exponate aus dem Vermächtnis von Sammlern sowie eine stetig wachsende Sammlung mit Werken zeitgenössischer Antwerpener Designer von den 1980er Jahren bis heute. Unter Leitung von Linda Loppa (damals auch Direktorin der Modeakademie) und der jetzigen Leiterin und ehemaligen Kuratorin Kaat Debo präsentierte das MoMu mehrere bahnbrechende Ausstellungen, die ihm einen Platz unter den führenden Modemuseen der Welt einbrachten.